Wehrdienst oder Kriegsdienstverweigerung?
07.08.2026 |
Seit diesem Jahr erhalten 18-jährige Männer einen Brief, um ihre Bereitschaft zum Militärdienst abzufragen. Durch die Kriege weltweit und die Werbung der Bundeswehr auf Plakaten oder auch über Social-Media ist das Thema auch im Alltag stark präsent. Junge Menschen und Reservisten müssen sich die Frage stellen: Dienst an der Waffe oder Kriegsdienstverweigerung?
Die Abwägung zwischen der Übernahme von Verantwortung oder der Entscheidungen gegen den Dienst an der Waffe ist nicht leicht. Um Menschen bei dieser Gewissensfrage nicht alleine zu lassen, startet die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Villingen-Schwenningen ein Beratungsangebot. „Wir wollen einen Raum für den Austausch über diese Fragen und die jesuanische Botschaft der Gewaltfreiheit bieten“ so Pastoralreferent Gunter Berberich, Vorsitzender der ACK VS. Und Michael Lösle, einer der geschulten Berater, fährt fort: „Zu mir kommen bereits jetzt junge Menschen Anfang 20 als auch Menschen Mitte 40, die das Thema mit sich rumtragen und froh über die Hilfestellung bei der Klärung sind.“ Die ergebnisoffene Beratung findet in den Räumen des „Kath. Jugendbüros Im Quellenland“ (Kanzleigasse 10, VS-Villingen) dienstags (14-tägig) von 18-19 Uhr oder nach Vereinbarung statt. Anmeldung ist nicht nötig. Es ist auch möglich, zusammen mit Freund*innen oder Eltern zu kommen. Die Termine, Kontaktdaten und weiterführende Informationen auf: www.ack-vs.de/beratung
In der Doppelstadt Villingen-Schwenningen haben sich 12 christliche Gemeinschaften zur Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) zusammengeschlossen. Das Beratungsangebot ist mit den jeweiligen Fachreferaten der Katholischen Diözesen Freiburg und Rottenburg-Stuttgart sowie den Evangelischen Landeskirchen Baden und Württemberg vernetzt.









